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Was sollte man nicht zusammen mit Vitamin D einnehmen?

Zu viel Kalzium

Vitamin D erhöht die Kalziumaufnahme im Darm. Wenn zusätzlich hohe Kalziumdosen eingenommen werden, kann das zu einem zu hohen Kalziumspiegel (Hyperkalzämie) führen. Symptome können Müdigkeit, Übelkeit oder Herzrhythmusstörungen sein.

Tipp: Nehmen Sie Kalzium nur dann zusätzlich ein, wenn Ihr Arzt es empfiehlt.

Bestimmte Medikamente

  • Cortison-Präparate (z. B. Prednisolon) – können die Wirkung von Vitamin D verringern.
  • Antiepileptika (z. B. Phenytoin, Carbamazepin) – beschleunigen den Abbau von Vitamin D.
  • Abführmittel bei Langzeitanwendung – hemmen die Aufnahme fettlöslicher Vitamine.
  • Cholesterinsenker (Colestyramin) – behindern die Aufnahme von Vitamin D im Darm.

Hohe Mengen Vitamin A

Vitamin A und D konkurrieren um dieselben Rezeptoren im Körper. Sehr hohe Dosen beider Vitamine können die Wirkung gegenseitig beeinflussen und im Extremfall toxisch wirken.

Eisenpräparate (zeitlich getrennt)

Vitamin D kann die Aufnahme von Eisen leicht hemmen. Wenn Sie Eisenpräparate einnehmen, halten Sie mindestens 2 Stunden Abstand zur Vitamin-D-Einnahme.

Übermäßige Kombination mit Vitamin K2 ohne Bedarf

Vitamin K2 wird oft mit Vitamin D kombiniert, um die Kalziumverwertung zu unterstützen. Das ist in normalen Mengen unproblematisch – aber eine zusätzliche K2-Supplementierung ist meist nur nötig, wenn Sie sehr hohe Dosen Vitamin D nehmen oder einen nachgewiesenen Mangel haben.