Machen Hanfnüsse high?

Bei Hanf denken die meisten an Rauchware, die gemischt mit etwas Tabak und verpackt in einen Joint den Horizont erweitert. Doch Hanf kann noch einiges mehr. Er gehört zweifelsfrei zu den ernährungsphysiologisch hochwertigsten Ölfrüchten die uns bekannt sind. Inzwischen feiert der Nutzhanf sein großes Comeback, und das nicht nur in der Lebensmittelindustrie sondern auch in der Papier- Textil- und Bauindustrie wird das Wunderkraut als schnell nachwachsender Rohstoff hoch geschätzt.

Aber was ist nun der Unterschied zwischen Speisehanf und Marihuana?

Bei Hanf handelt es sich um essbare Sorten der Cannabis-Pflanze, die einen extrem niedrigen oder gar keinen THC Gehalt vorweisen kann und somit keine psychoaktive Wirkung auf unseren Körper hat. Andere Sorten, die einen höheren THC-Gehalt haben werden als medizinischer Cannabis betitelt. Man könnte das ganze ganz gut mit der Beziehung zwischen Wolf und Hund vergleichen. Beide Sorten gehören wohl zur selben Gattung, aber Tausende von Jahren Zucht haben verschiedene Sorten hervor gebracht. Beides gehört dem Stammbaum Cannabis sativa an, aber die Zusammensetzung in der Cannaboiden Zusammensetzung ist völlig unterschiedlich.

Was macht Hanfsamen so wertvoll?

Die Hanfsaat ist eine der reichsten Quellen pflanzlicher Eiweiße. Eiweiße werden in der Fachsprache auch Proteine genannt. Diese Proteine setzen sich aus verschiedenen Aminosäuren zusammen. 8 der insgesamt 21 Aminosäuren kann unser Körper nicht selber bilden, sie müssen von außen über die Nahrung zugeführt werden. Diese 8 nennt man auch essentielle Aminosäuren, essentiell deshalb weil sie überlebensnotwendig für unsere Existenz sind, ohne sie kann der Organismus auf Dauer nicht überleben. Dazu besteht das gesunde Hanfeiweiß aus 60% leicht verdaulichem Globulin Edestin, und 40 % aus Albumin, beide Proteine ähneln der molekularen Struktur des menschlichen Körpers und können somit optimal aufgenommen werden.

Die nicht essentiellen Aminosäuren können vom Körper selbst aus anderen Stoffen hergestellt werden. Doch zurück zu den essentiellen. Diese Aminosäuren sind wichtig, weil sie die Grundlage für die Stoffwechselvorgänge im Köper sind. Fehlen diese Aminosäuren dauerhaft in unserem Körper können keine Nährstoffe transportiert und gespeichert werden. Das bedeutet, dass du dich noch so gesund ernähren kannst, aber wenn dir die Aminosäuren fehlen, kommt nichts im Körper an. Die Folge beim Fehlen dieser Aminosäuren sind langfristig, Stoffwechselstörungen wie Beispielsweise Diabetes oder Arthrose. Hanf enthält alle 8 essentiellen Aminosäuren und verdient damit schon allein die Bezeichnung Superfood. Aber Hanf hat noch viel mehr innere Werte, aber dazu später mehr. Vorher gibt's noch ein wenig Chemie Unterricht. Die wichtigsten Vertreter der essentiellen Fettsäuren sind Linolsäure auch Omega 6 Fettsäure genannt und Alpha-Linolensäure, auch Omega 3 Fettsäure genannt. Das sind recht komplizierte Worte, trotzdem begegnen Sie einem doch hin und wieder beim Einkauf ohne dass man irgendwas damit anzufangen weiß. Doch hier eine kleine Erklärung. Es ist wichtig, dass diese Aminosäuren über die Ernährung zugefügt werden, aber nicht nur das, diese Aminosäuren müssen im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Laut medizinischer Institutionen im Verhältnis 1:3, denn das ist das Verhältnis in dem sie unser Körper benötigt.

Unserer westlichen Ernährungsweise mit den vielen verarbeiteten Lebensmitteln entsprechen eher dem Verhältnis von 40:1.

Man könnte auch diese Eiweiße aus Fisch oder Fleisch beziehen, aber tierischen Lebensmittel enthalten auch Purine. Wenn diese Purine von unserem Körper abgebaut werden entsteht Harnsäure, diese Harnsäure kann sich in Gelenken ablagern und kann dadurch zu Gicht führen. Es ist deshalb besser die Aminosäuren über eine pflanzliche Kost zu sich zu nehmen. Diese pflanzlichen Eiweiße, Proteine oder letzt endlich Aminosäuren unterstützen den Muskelaufbau und das Durchhaltevermögen. Sie stimulieren die natürliche Entgiftung des Körpers, sorgen für eine zügige Genesung und halten den Hormonhaushalt in Balance. Sie sorgen also in deinem Körper für einen gesunden Stoffwechsel. Aber wie schon besprochen bietet die Wunderpflanze Hanf noch einiges mehr. Sie enthält neben Magnesium, Vitamin E Kalzium, Kalium, Eisen, Mangan Zink, Zinn auch Schwefel. Dieser Schwefel sorgt für einen schönen Teint der Haut und macht unsere Haare schön glänzend. Damit ist Hanf nicht nur ein Superfood, sondern auch ein BeautyFood :-)

Fazit

  • Hanf besticht vor allem durch seine essentiellen Aminosäuren, Vitamine und Ballaststoffe
  • Er hat ein optimales Verhältnis an Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren
  • Ist geeignet für Vegetarier, Veganer und Allergiker
  • Super für Sportler zum Muskelaufbau durch einen hohen Anteil an Eiweiß
  • Enthält kein Cholesterin

Weitere Informationen zu Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

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